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Basaliom-Behandlung ohne OP

Die Standardbehandlung für das Basalzellkarzinom ist die Entfernung durch eine Operation und Begutachtung vom Pathologen am Mikroskop.2 Nichtsdestotrotz gibt es auch verschiedene Gründe warum man einen konservativen Ansatz der Behandlung ohne Op verfolgen kann, insbesondere wenn es noch nicht zu fortgeschrittenen Symptomen gekommen ist.

 

Ist eine Basaliom-Behandlung ohne OP zu empfehlen?

 

Neben der Operation gibt es aber eine Reihe weiterer Behandlungsmöglichkeiten:

  • Strahlentherapie: Sie bietet sich an bei inoperablem Basaliom oder inoperablen Patienten.
  • Kürettage: Kann bei oberflächlichem Basaliom erfolgreich sein. Eine Kontrolle des Schnittrandes durch den Pathologen ist aber nicht möglich.
  • Kryotherapie: Das Basalzellkarzinom wird mit Kälte gewissermaßen abgetötet. Das Verfahren bietet sich an bei kleinem, oberflächlichem Basaliom und älteren Patienten mit hohem Op-Risiko.
  • Lasertherapie
  • Photodynamische Therapie: Bei dieser Methode, die für das oberflächliche Basalzellkarzinom anwendbar ist, werden die Basaliom-Zellen zunächst mit einer speziellen Creme (Wirkstoff: delta-Aminolävulinsäure) lichtempfindlich gemacht und dann mit dem sog. Wood-Licht zerstört.
  • Behandlungen mit den Medikamenten Imiquimod und 5-Fluorouracil nur bei oberflächlichem Basaliom.

Allen diesen Verfahren, welche ohne Op auskommen, gemein ist die Tatsache und der Nachteil, dass keine mikroskopische Untersuchung erfolgen kann. Man weiß also nicht ob das Basaliom bis ins Gesunde zerstört wurde. Weiterhin können sich nach der Oberflächentherapie (Laser, Kürettage, Salben) Problem-Basaliome entwickeln, die in der Tiefe weiterwachsen. Daher sollte nur bei bestimmten Befunden und/oder in besonderen Situationen von der Operation Abstand genommen werden.

Hier finden Sie einige Bilder zum Anschauen.